September 17

5 Tipps für mehr Gelassenheit und Energie im Leadership

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Wie Du es schaffst, trotz hoher Anforderungen und angespanntem Terminkalender Deine Aufgaben mit Ruhe, Fokus und voller Energie zu meistern.

Kennst Du das? Auf deinem Schreibtisch türmen sich die Aufgaben? Dein E-Mail-Postfach quillt über? Und dein Telefon probt nebenbei den Aufstand?

An allen Ecken und Enden wird an Dir gezogen. Du musst eine Lösung nach der anderen suchen.

Das dies Energie kostet, ist Dir klar. Das merkst du vielleicht daran, dass du häufiger und früher müde wirst oder Du öfters gereizt bist.

Doch was tun? Wo soll die Energie für die nächsten Aufgaben herkommen? Vor lauter Bäumen siehst Du den Wald nicht mehr?

Wie Du wahrscheinlich weißt, trainiere ich seit über 20 Jahren Kampfkunst. Hier habe ich viel darüber gelernt:

Wenn Du viele „Gegner“ vor dir hast, brauchst du einen ruhigen und klaren Kopf, um aus der Situation heraus zu kommen.

Die Kampfkunst hat unter anderem deswegen sogenannte Kampfformen. Das sind festgelegte Abfolgen von Techniken, die auf eine meditative Weise „gelaufen“ werden können.

So kommt man schnell zu Ruhe. Und das beste: Man braucht dafür nicht mehr als 1 bis 2 Quadratmeter Platz. Der Nachteil: Man muss die Kampfformen erstmal lernen.

Damit Du auch jetzt schon, ohne die Kenntnis der Kampfformen, starten kannst, habe ich Dir in diesem Blogartikel weitere Übungen für mehr Energie und Gelassenheit zusammengestellt:

Meditation – Bring Dein Gehirn zur Ruhe

Mittlerweile habe ich meine tägliche Routine um Meditation erweitert. Und ich bin begeistert, wie mir Meditation dabei hilft, meine Ruhe und Gelassenheit aufrechtzuhalten und gleichzeitig einen klaren Fokus schenkt. Es ist mittlerweile sogar wissenschaftlich nachweisbar, dass regelmäßige Meditation einen positiven Effekt auf das Gehirn und dessen Abläufe hat.

Wenn Du das auch möchtest, habe ich Dir hier eine kurze Anleitung, wie auch Du Meditation in deinen Alltag einbauen kannst und wie Du Deine Meditation gestalten und durchführen kannst.

Zum Thema Meditation kann man sehr viel lesen, recherchieren und es gibt wirklich viele Wege, die nach Rom führen. Hier eine kurze Anleitung, wie ich es mir gestalte, so dass es ganz einfach in den Geschäftsalltag passt.

In 5 einfachen Schritten meditieren

  1. Suche Dir einen ruhigen Ort, an dem Du ungestört bist. Das heißt nicht unbedingt, dass es ruhig oder still sein muss, sondern nur, dass Du nicht abgelenkt oder gestört wirst. Das kann bei Dir zuhause sein, an Deinem Schreibtisch, oder auch im Auto vor einem Geschäftstermin.
  2. Nehme eine für Dich angenehme, aufrechte Sitzhaltung ein. Da sich bei mir die Meditationsorte ändern, achte ich darauf, zumindest bei der Körperhaltung in eine ähnliche Position zu kommen.
  3. Für „Meditation zwischendurch“ hat sich für mich ein Meditations-Timer bewährt. Das ist wie ein Wecker, der mich sanft auf die abgelaufene Zeit aufmerksam macht. Häufig sind diese Timer auch mit Hintergrundmusik oder Naturgeräuschen verfügbar. Das ist Geschmackssache und kann typbedingt sehr gut unterstützen. Ich selbst bevorzuge ungestützte Meditation, d.h. keine begleitende Stimme, die Hinweise gibt. Aber wer es mag, kann auch hierzu eine große Auswahl an Unterstützung z.B. durch Apps finden.
  4. Ich persönlich schließe die Augen, auch um immer wieder die gleiche Ausgangslage zu haben, jedoch ist dies nicht zwingend notwendig und wie so vieles Geschmackssache. Nachdem ich meine Augen geschlossen habe, konzentriere ich mich auf meinen Atem. Ich steuere diesen nicht aktiv, sondern lasse ihn einfach fließen. Ich spüre in meinen Körper hinein und nehme einfach wahr.
  5. Gleichzeitig lasse ich meine Gedanken zur Ruhe kommen. Es ist die hohe Kunst, die Gedanken einfach kommen und gehen zu lassen. Es geht darum, nicht zu bewerten und es zuzulassen, dass man nichts zu tun hat.

Bei mir ist es so, dass ich auch Geistesblitze während der Meditation habe. Daher habe ich ein Notizbuch bereit, damit ich nach der Meditation diese Gedanken aufschreiben kann.

Eine Sache, die mir persönlich sehr wichtig ist: Beim Meditieren gibt es kein Falsch und Richtig. Es geht darum zur Ruhe zu kommen und Ressourcen freizusetzen, die man braucht. Und das ist ganz klar für jeden Menschen unterschiedlich und darüber hinaus auch tagesformabhängig. Insofern darf man sich ausprobieren und einfach überraschen lassen vom Weg und von den Erfolgen, die sich einstellen.

Es gilt die einfache Regel „Übung macht den Meister“ und je häufiger Du meditierst, desto einfacher und auch effektiver wird es.

Dankbarkeit – Macht das Leben spürbar leichter

Wann hast Du das letzte Mal echte Dankbarkeit für etwas gespürt? Erinnerst Du Dich noch, wie gut Du Dich in diesem Moment gefühlt hast?

Damit Du dieses Gefühl möglichst häufig wahrnehmen kannst, gehe regelmäßig in Gedanken durch, wofür Du dankbar bist. Ich mache das jeden Abend, nachdem ich ins Bett gegangen bin. Ich gehe nochmal alles gedanklich durch den Tag und/oder wofür in meinem Leben dankbar bin.

Das Ergebnis: Ich schlafe mit einem tiefen Gefühl der Dankbarkeit ein und wache auch häufig mit diesem Gefühl auf. Diese Energie steht mir dann auch tagsüber zur Verfügung.

Leben im Moment – Denn jeder Moment ist wichtig und einmalig

Dazu eine schöne Metapher aus dem Zen Buddhismus:

Ein Schüler fragte einmal seinen Meister, warum dieser immer so ruhig und gelassen sein könne.

Der Meister antwortete:

“Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich. Wenn ich esse, dann esse ich.”

Der Schüler fiel dem Meister in Wort und sagte:

“Aber das tue ich auch! Was machst Du darüber hinaus?”

Der Meister blieb ganz ruhig und wiederholte wie zuvor:

“Wenn ich sitze, dann sitze ich. Wenn ich stehe, dann stehe ich. Wenn ich gehe, dann gehe ich…”

Wieder sagte der Schüler: “Aber das tue ich doch auch!”

“Nein”, sagte da der Meister. “Wenn Du sitzt, dann stehst Du schon. 

Wenn Du stehst, dann gehst Du schon. 

Wenn Du gehst, dann bist Du schon am Ziel.”

Atemübungen – Mehr als reine Sauerstoff Versorgung

Bevor Du jetzt weiterliest: Klicke mal auf den folgenden Link. Der bringt Dich zu Google und zu einer kurzen (1 Minute) Atemübung:

https://www.google.com/search?q=Atem%C3%BCbungen

Klicke jetzt auf den Link und komm danach zurück und ließ weiter.

Wie geht’s Dir? Bist Du etwas ruhiger? Super, dann speicher Dir den Link gleich als Favoriten ab. Und immer, wenn Du etwas Ruhe gebrauchen kannst, brauchst Du nur noch klicken. Ähnliche Tools gibt es z.B. auch bei der Apple Watch.

Doch warum beruhigt Dich das bewusste und tiefe Atmen eigentlich? Die Antwort: Durch das tiefe und ruhige Atmen wird Dein parasympathisches System – das System, welches Dich beruhigt – angeregt. Die Folge davon hast Du gerade wahrnehmen können.

Dabei muss Du nicht mal jedes Mal 1 Minute oder länger die Atemübungen machen. Es reicht oft auch schon aus, wenn wir zwei, drei tiefe und bewusste Atemzüge nehmen.

Das nutze ich sehr gerne vor wichtigen Telefonaten, Gesprächen oder vorm Schreiben einer E-Mail. Es hilft mir ungemein meine Gedanken und Energie zu fokussieren. Und sollten wenige Atemzüge nicht reichen, mache ich es auch nach Bedarf entsprechend länger.

Zeitmanagement – Dafür habe ich keine Zeit

Weiter oben hatte ich schon mal Bezug auf die Kampfkunst genommen. Genau darauf möchte ich nun näher eingehen. Wenn mehrere Gegner vor Dir stehen, musst Du strukturiert vorgehen und einen nach dem anderen „angehen“.

Sonst verlierst Du den Überblick. Du musst ganz klar priorisieren, denn wenn ein Gegner Dich angreift, ist das derjenige auf dem Dein Fokus liegen sollte und nicht einer der anderen.

Nach diesem Prinzip gilt es ein Zeitmanagement aufzubauen. Also priorisiere Deine Aufgaben und dann arbeite Sie strukturiert ab. Wenn möglich delegiere auch Aufgaben. Ich bin sehr dankbar für meine Assistentin. Ohne sie könne ich das alles nicht gewuppt bekommen!!!

Kümmere Dich um Deine Aufgaben, bevor sie Dich dazu zwingen.

Jetzt bist Du gefragt, denn vom Lesen alleine passiert nichts. Also, mache JETZT mindestens eine der oben vorgestellten Übungen SOFORT!

Und damit Du es in Deinen Alltag einbaust, reserviere Dir JETZT einen Termin in Deinem Kalender, an dem Du Dir Deine Achtsamkeitsstrategie zusammenstellst. Und reserviere Dir gleich einen weiteren Termin 6 Wochen später, der dann dazu dient Deinen Plan auf Wirksamkeit hin zu überprüfen.


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